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Wie groß ist das Risiko ohne eigenen Autoklaven wirklich?

Nicht jede Praxis verfügt über einen eigenen Autoklaven – manche verlassen sich stattdessen auf externe Sterilisationsdienste. Wie groß das damit verbundene Risiko tatsächlich ist, hängt von mehreren Faktoren ab, die oft unterschätzt werden.

Lesedauer: 2 Minuten

Aktualisiert am: 31.08.2026

Zeitverzögerung als praktisches Hauptrisiko

Ohne eigenen Autoklaven müssen Instrumente extern sterilisiert werden, was Transportzeit und Wartezeit bedeutet. Bei unerwartet hohem Bedarf kann das dazu führen, dass benötigte sterile Instrumente kurzfristig nicht verfügbar sind.

Abhängigkeit von einem externen Dienstleister

Wer komplett auf einen externen Sterilisationsdienst angewiesen ist, überträgt einen sicherheitsrelevanten Prozessschritt an Dritte. Die Qualität und Zuverlässigkeit dieses Dienstleisters wird damit zu einem unmittelbaren Faktor der eigenen Patientensicherheit.

Redundanz reduziert das Ausfallrisiko

Ein eigener, wenn auch kleinerer Autoklav als Ergänzung zur externen Sterilisation schafft eine Rückfalloption für dringende Fälle. Diese Redundanz kostet zwar zusätzlich, reduziert aber das Risiko eines vollständigen Stillstands erheblich.

Kosten-Nutzen-Abwägung individuell treffen

Ob sich ein eigener Autoklav lohnt, hängt vom tatsächlichen Instrumentenaufkommen und der Verfügbarkeit externer Dienste am Standort ab. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, wohl aber eine bewusste, nachvollziehbare Entscheidung.

Unabhängig von der gewählten Lösung braucht jede Praxis einen verlässlichen Vorrat an steril verpacktem Grundmaterial für unerwartete Engpässe.

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