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Welcher Bodenbelag im Behandlungsraum ist wirklich hygienetauglich?

Ein Bodenbelag im Behandlungsraum muss mehr aushalten als bloß gut auszusehen. Zwischen optisch ansprechenden Materialien und tatsächlich hygienetauglichen Böden liegt oft ein Unterschied, der sich erst im täglichen Reinigungsalltag bemerkbar macht.

Lesedauer: 2 Minuten

Aktualisiert am: 31.08.2026

Fugenlos schlägt optisch ansprechend

Ein Bodenbelag mit möglichst wenigen Fugen verhindert, dass sich in den Zwischenräumen Feuchtigkeit und Keime festsetzen. Fliesenböden mit breiten Fugen wirken zwar hochwertig, sind aber in der Reinigung deutlich aufwendiger als geschweißte, fugenarme Alternativen.

Resistenz gegen Desinfektionsmittel ist Pflicht

Ein Boden, der durch häufige Flächendesinfektion angegriffen wird, verliert mit der Zeit seine Oberflächenversiegelung und wird poröser – und damit selbst zum Hygienerisiko. Der Belag muss die im Betrieb tatsächlich verwendeten Mittel dauerhaft vertragen.

Rutschfestigkeit nicht gegen Hygiene ausspielen

Ein glatter, leicht zu reinigender Boden kann gleichzeitig ein Sturzrisiko darstellen. Die passende Balance zwischen Rutschfestigkeit und Reinigungsfreundlichkeit sollte schon bei der Auswahl mitgedacht werden, statt sie nachträglich zu korrigieren.

Übergänge und Sockelleisten mitdenken

Nicht nur die Fläche selbst zählt: Der Übergang zwischen Boden und Wand sollte hochgezogen und fugenlos ausgeführt sein, damit sich dort keine schwer erreichbaren Schmutzecken bilden, die bei der täglichen Reinigung übersehen werden.

Auch der beste Bodenbelag braucht die passenden Reinigungsmittel, die seine Oberfläche schonen und trotzdem zuverlässig desinfizieren – hier lohnt sich eine Abstimmung mit dem Lieferanten.

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