Aktualisiert am: 31.08.2026
Kaffeesatz landet in vielen Betrieben pauschal im Restmüll, lässt sich aber in vielen Gemeinden über die Biotonne entsorgen oder sogar als Dünger weitergeben. Wer diese Möglichkeit prüft, reduziert das Restmüllvolumen im Café oft spürbar.
Milchkartons, Papierverpackungen und Kunststoffdeckel gehören in unterschiedliche Fraktionen – vermischter Abfall wird von der Müllabfuhr im Zweifel teurer abgerechnet oder gar nicht mitgenommen. Klar beschriftete, getrennt aufgestellte Behälter im Personalbereich erleichtern korrekte Mülltrennung im Café erheblich.
Viele vermeintlich kompostierbare To-go-Becher benötigen tatsächlich eine spezielle industrielle Kompostierung und gehören deshalb trotzdem in den Restmüll, sofern keine passende Sammlung verfügbar ist. Ein kurzer Check beim Lieferanten schafft hier Klarheit, statt Gästen falsche Erwartungen zu vermitteln.
Eine einfache, bebilderte Übersicht direkt über den Mülltonnen im Personalbereich hilft besonders neuen Teammitgliedern, von Anfang an korrekt zu trennen, statt sich durchzufragen.
Falsch getrennter oder zu viel Restmüll verursacht in vielen Gemeinden spürbar höhere Gebühren als korrekt getrennter Abfall. Ein Betrieb, der Mülltrennung im Café konsequent umsetzt, spart damit häufig unmittelbar bei den Entsorgungskosten.
Für Verpackungen und Verbrauchsmaterial, die sich möglichst einfach und korrekt entsorgen lassen, berate ich Cafés gerne bei der Auswahl passender Produkte.
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