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Faschingszeit im Gastgewerbe: Hygiene-Routine trotz Ansturm halten

Die Faschingszeit bringt für viele Wiener Gastronomiebetriebe deutlich mehr Gäste als ein gewöhnlicher Jänner oder Februar: Faschingsbälle, Motto-Partys und ein spürbar höherer Getränkeumsatz an der Bar sorgen für volle Häuser bis in die frühen Morgenstunden. Oft wird dafür kurzfristig zusätzliches Personal eingesetzt oder es werden die Öffnungszeiten verlängert. Genau das bringt die gewohnte Hygiene- und Reinigungsroutine leicht durcheinander – nicht weil sie falsch geplant wäre, sondern weil sie für den normalen Betrieb ausgelegt ist, nicht für Ausnahmewochen.

Lesedauer: 3 Minuten

Aktualisiert am: 31.08.2026

Warum die Routine in dieser Zeit besonders gefährdet ist

Bei doppelter oder dreifacher Gästefrequenz verschieben sich die Zeitfenster, in denen sonst zwischen zwei Services gereinigt wird. Die Theke wird durchgehend bedient, die Spülmaschine läuft im Dauerbetrieb, und die Zwischenreinigung von Sanitärbereich oder Gastraum fällt kürzer aus als geplant. Kommt dazu kurzfristig eingesetztes Aushilfspersonal, das die betriebsinternen Abläufe nicht kennt, wird aus einer eingespielten Routine schnell ein improvisierter Ablauf – mit dem Risiko, dass einzelne Punkte schlicht untergehen.

Die kritischsten Punkte in stark frequentierten Nächten

Nicht jeder Reinigungspunkt ist bei erhöhtem Betrieb gleich stark betroffen. Erfahrungsgemäß geraten vor allem diese Bereiche unter Druck:

So bleibt die Routine auch im Ausnahmebetrieb nachvollziehbar

Am Eigenkontrollsystem nach HACCP-Grundsätzen ändert die Faschingszeit nichts: Auch in stark frequentierten Wochen müssen Reinigungs- und Kontrollschritte dokumentiert werden, unabhängig davon, wie viele Personen im Einsatz sind. In der Praxis bewährt sich dafür eine kurze, für Aushilfen verständliche Checkliste pro Schicht sowie eine fix benannte Person, die während der Veranstaltung für die Einhaltung der Hygienestandards verantwortlich ist. So bleibt die Routine auch dann nachvollziehbar, wenn der reguläre Reinigungsplan durch den Ausnahmebetrieb kurzfristig angepasst werden muss.

Wer sich schon vor dem Trubel mit ausreichend Reinigungsmitteln, Einweghandschuhen, Spendern und Verbrauchsmaterial eindeckt, vermeidet zumindest, dass mitten in einer stark gebuchten Nacht der Nachschub fehlt. Als Wiener Großhändler für Hygiene- und Reinigungsartikel für Gastronomiebetriebe und Locations unterstütze ich Betriebe genau in dieser Vorbereitungsphase, damit auch bei erhöhtem Verbrauch alles griffbereit ist.

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