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Worauf kommt es beim Kanülenabwurfbehälter wirklich an?

Ein Kanülenabwurfbehälter wirkt wie ein einfaches Zubehörteil, ist aber in der täglichen Praxis eines der wichtigsten Sicherheitselemente überhaupt. Wird die falsche Ausführung gewählt oder falsch platziert, steigt das Verletzungsrisiko für das gesamte Team.

Lesedauer: 2 Minuten

Aktualisiert am: 31.08.2026

Durchstichsicherheit hat oberste Priorität

Ein Kanülenabwurfbehälter muss zuverlässig durchstichsicher sein, auch bei mehrfacher, hektischer Nutzung im Praxisalltag. Ein minderwertiges Material kann diese Sicherheit über die Nutzungsdauer hinweg nicht durchgehend gewährleisten.

Größe zum tatsächlichen Aufkommen passend wählen

Ein zu kleiner Behälter wird schnell überfüllt, was wiederum dazu verleitet, Kanülen mit Druck hineinzupressen – genau das erhöht das Verletzungsrisiko erheblich. Die Behältergröße sollte sich am tatsächlichen täglichen Aufkommen orientieren.

Griffnahe Platzierung direkt am Arbeitsplatz

Ein Abwurfbehälter, der nicht in unmittelbarer Reichweite steht, verleitet dazu, benutzte Kanülen kurzzeitig abzulegen, statt sie sofort zu entsorgen. Genau in diesem kurzen Zeitfenster entstehen die meisten Stichverletzungen.

Rechtzeitiger Austausch vor Überfüllung

Ein fest definierter Füllstand, ab dem der Behälter ausgetauscht wird, verhindert, dass er bis zum Rand oder darüber hinaus befüllt wird. Diese Regel sollte im Team klar kommuniziert und eingehalten werden.

Damit ein rechtzeitiger Austausch überhaupt möglich ist, sollte immer ein Ersatzbehälter in der passenden Größe vorrätig sein.

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