Dabei lässt sich die Einstufung mit einem klaren Kriterium fast immer eindeutig treffen – es kommt nur darauf an, die richtige Frage zu stellen, bevor man mit der Aufbereitung beginnt.
Aktualisiert am: 02.09.2026
Jedes Aufbereitungsverfahren – von der einfachen Reinigung bis zur Sterilisation – baut auf einer einzigen Vorfrage auf: Mit welchem Gewebe kommt das Produkt in Kontakt? Wird diese Frage übersprungen oder falsch beantwortet, ist jeder folgende Schritt hinfällig, egal wie sorgfältig er ausgeführt wird.
Die Einstufung orientiert sich am Kontakt mit Patientengewebe:
Eine zu niedrige Einstufung ist ein direktes Hygienerisiko für die nächste Anwendung. Eine zu hohe Einstufung kostet dagegen unnötig Zeit und Ressourcen, ohne dass daraus ein zusätzlicher Nutzen entsteht. Beides lässt sich vermeiden, wenn die Einstufung einmal sauber dokumentiert und für das ganze Team nachvollziehbar hinterlegt ist – nicht als Einzelentscheidung im Moment der Aufbereitung.
Am zuverlässigsten funktioniert eine feste Zuordnungsliste: Welches Produkt gehört zu welcher Klasse, und welches Verfahren ist dafür vorgesehen. So muss die Einstufung nicht bei jeder Anwendung neu durchdacht werden, sondern ist bereits im Vorfeld geklärt – das spart Zeit und reduziert das Risiko einer falschen Entscheidung im laufenden Betrieb.
Die Einstufung eines Medizinprodukts ist die Weichenstellung für die gesamte Aufbereitung – einmal sauber geklärt, macht sie den restlichen Ablauf einfacher statt komplizierter. Mit GÜNTHER Gastronomie-Hygiene bekommen Ordinationen und Praxen die passenden Produkte für jede Risikoklasse, verlässlich und ohne Umwege.
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