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Mülltrennung im Gastro-Alltag: Was am Global Recycling Day zählt

Der Global Recycling Day am 18. März lenkt den Blick auf ein Thema, das im Gastronomie-Alltag oft nur nebenbei mitläuft: die Mülltrennung. Zwischen Mise en Place, Bestellungen und Gästen bleibt für sauber getrennten Abfall häufig wenig Aufmerksamkeit – dabei entscheidet gerade der Ablauf am Arbeitsplatz darüber, ob Trennung tatsächlich funktioniert oder am Ende doch alles im Restmüll landet.

Lesedauer: 4 Minuten

Aktualisiert am: 31.08.2026

Warum Mülltrennung im Gastro-Betrieb oft scheitert

Der Grund liegt selten am fehlenden Willen, sondern an der Praxis: Ein einzelner, zentraler Trennplatz am anderen Ende der Küche wird im Stress übersprungen. Wer zwischen zwei Handgriffen keine Zeit hat, mehrere Meter zu einem Sammelsystem zu gehen, wirft in den nächstgelegenen Kübel – meist Restmüll. Nachträgliches Sortieren am Ende der Schicht kostet zusätzlich Zeit und wird in der Praxis selten zuverlässig gemacht.

Wie die Trennung im Detail organisiert sein muss, regelt je nach Gemeinde und Bundesland die örtliche Abfallwirtschaft unterschiedlich. Unabhängig davon gilt für den Betrieb: Restmüll, Verpackungen, Bioabfall und Altspeiseöl brauchen getrennte, gut erreichbare Sammelstellen – nicht nur einen zentralen Punkt.

Was im laufenden Betrieb wirklich funktioniert

Wirksame Mülltrennung setzt dort an, wo der Abfall tatsächlich entsteht:

Der Hygiene-Aspekt nicht vergessen

Getrennte Behälter sind nicht nur ein Umweltthema, sondern auch ein Hygienethema: Bioabfall und Verpackungsreste ziehen bei falscher Lagerung Geruch und Schädlinge an. Behälter mit dicht schließendem Deckel, glatten, leicht zu reinigenden Oberflächen und ausreichender Stückzahl verhindern, dass sich Abfall in der Küche stapelt, bevor er entsorgt wird. Regelmäßige Reinigung der Behälter selbst und passende Müllbeutel für jede Fraktion reduzieren Geruchsbildung zusätzlich.

Der Global Recycling Day ist ein guter Anlass, bestehende Abläufe zu überprüfen: Stehen Behälter an den Stellen, an denen der jeweilige Abfall tatsächlich anfällt? Ist die Beschriftung noch lesbar? Gibt es genug Sammelbehälter für Altspeiseöl und Verpackungsmüll? Oft reichen kleine Anpassungen an Position und Ausstattung, um Mülltrennung im Gastro-Betrieb spürbar zu verbessern, ohne den Arbeitsablauf zu verlangsamen.

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