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Werden Bürsten und Mopp selbst überhaupt desinfiziert?

Reinigungsgeräte wie Bürsten, Mopp und Eimer sollen Schmutz und Keime entfernen – werden sie selbst nicht regelmäßig gereinigt, verteilen sie genau diese Keime bei der nächsten Anwendung munter weiter.

Lesedauer: 2 Minuten

Aktualisiert am: 31.08.2026

Feuchte Reinigungsgeräte als Keimreservoir

Ein feucht gelagerter Mopp oder eine feuchte Bürste bietet ideale Bedingungen für Keimwachstum. Ohne ausreichende Trocknung zwischen den Anwendungen wird das Reinigungsgerät selbst zur Kontaminationsquelle.

Regelmäßiger Austausch statt Dauerbetrieb

Mopp-Bezüge und Bürsten sollten nicht endlos weiterverwendet werden, sondern in festgelegten Abständen gewaschen, desinfiziert oder ausgetauscht werden. Ein Reinigungsgerät, das über Wochen unverändert im Einsatz bleibt, verliert zunehmend an Wirksamkeit.

Getrennte Geräte für unterschiedliche Bereiche

Werden dieselben Reinigungsgeräte für Sanitärbereich und Behandlungsraum verwendet, können Keime von einem Bereich in den anderen übertragen werden. Eine klare Farbkennzeichnung für unterschiedliche Bereiche verhindert solche Vermischungen zuverlässig.

Trockene, belüftete Lagerung zwischen den Einsätzen

Reinigungsgeräte sollten nach Gebrauch an einem trockenen, gut belüfteten Ort aufbewahrt werden, statt feucht in einem geschlossenen Schrank oder Eimer zu verbleiben, wo Feuchtigkeit lange erhalten bleibt.

Ein durchgehender Vorrat an frischen Mopp-Bezügen und Bürsten erleichtert den regelmäßigen Austausch, ohne dass alte Geräte aus Materialmangel länger als vorgesehen genutzt werden.

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