Aktualisiert am: 31.08.2026
Herkömmliche Schmieröle können Rückstände hinterlassen, die mit dem Sterilisationsverfahren nicht kompatibel sind oder die Sterilverpackung im Nachhinein porös machen. Nur speziell für die Instrumentenpflege freigegebene Produkte sollten verwendet werden.
Ein zu dick aufgetragenes Schmiermittel kann die Dampfdurchdringung bei der Sterilisation behindern, wodurch bestimmte Stellen des Instruments möglicherweise nicht ausreichend erreicht werden. Eine dünne, gleichmäßige Anwendung ist hier entscheidend.
Manche Schmiermittel reagieren chemisch mit bestimmten Folien oder Papieren der Sterilverpackung und schwächen deren Barrierefunktion. Ein Produkt, das explizit für die Kombination mit gängigen Verpackungsmaterialien freigegeben ist, vermeidet dieses Risiko.
Wird das Schmiermittel gewechselt, sollte dokumentiert werden, ob es für den vorgesehenen Zweck freigegeben ist. Diese Nachvollziehbarkeit hilft im Prüfungsfall wie auch bei der Fehlersuche, falls Verpackungen unerwartet beschädigt werden.
Ein zuverlässiger Lieferant führt in der Regel passende, geprüfte Schmiermittel im Sortiment, die auf die eigenen Instrumente und Verpackungen abgestimmt sind.
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