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Wie wird Sterilgut korrekt gekennzeichnet?

Eine korrekt sterilisierte Verpackung nützt wenig, wenn sie nicht eindeutig gekennzeichnet ist. Fehlt eine klare Kennzeichnung, lässt sich weder die Sterilität noch das Verfallsdatum im Nachhinein zuverlässig nachvollziehen.

Lesedauer: 2 Minuten

Aktualisiert am: 31.08.2026

Sterilisationsdatum und Charge als Minimum

Jede sterilisierte Verpackung sollte mindestens das Sterilisationsdatum und eine Chargen- oder Zyklusnummer tragen. Diese Angaben erlauben im Bedarfsfall eine Rückverfolgung, welcher Sterilisationslauf betroffen war.

Verfallsdatum abhängig vom Verpackungsmaterial

Die maximale Lagerdauer von Sterilgut hängt vom verwendeten Verpackungsmaterial und den Lagerbedingungen ab. Ein pauschal angenommenes Verfallsdatum ohne Bezug zum tatsächlichen Material kann zu falschen Einschätzungen führen.

Sterilisationsindikatoren sichtbar anbringen

Ein außen sichtbarer Indikator zeigt auf einen Blick, ob der Sterilisationsprozess durchlaufen wurde. Fehlt dieser Hinweis oder ist er nicht eindeutig lesbar, sollte die Verpackung im Zweifel nicht verwendet werden.

Lesbarkeit auch nach der Lagerung sicherstellen

Beschriftungen, die verblassen oder abreiben, machen eine spätere Kennzeichnung wertlos. Ein beständiger Stift oder ein aufgedruckter Aufkleber, der auch nach Wochen der Lagerung lesbar bleibt, sollte hier Standard sein.

Wer Sterilgut korrekt kennzeichnet, sollte auch beim Verpackungsmaterial selbst auf durchgängig gleichbleibende Qualität achten.

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