Aktualisiert am: 31.08.2026
Die meisten Übertragungen im Praxisalltag erfolgen über direkten oder indirekten Kontakt – etwa über die Hände oder kontaminierte Oberflächen. Konsequente Händehygiene bleibt deshalb die wirksamste Einzelmaßnahme.
Bei bestimmten Tätigkeiten, etwa mit rotierenden Instrumenten, können Aerosole entstehen, die Erreger über kurze Distanzen verbreiten. Diese Übertragungsart erfordert situativ angepasste Schutzmaßnahmen, nicht nur pauschale Regeln.
Unzureichend aufbereitete Instrumente stellen ein eigenständiges Übertragungsrisiko dar, das unabhängig von Kontakt- oder Tröpfchenübertragung besteht. Genau hier setzt eine korrekte Aufbereitung als Schutzmaßnahme an.
Nicht jede theoretisch denkbare Übertragung ist im Praxisalltag gleich wahrscheinlich. Eine realistische Einschätzung der tatsächlich relevanten Risiken hilft, Ressourcen und Aufmerksamkeit dort einzusetzen, wo sie den größten Effekt haben.
Wer die relevanten Übertragungswege kennt, kann auch gezielter entscheiden, welche Schutzausrüstung und Hygieneartikel tatsächlich in ausreichender Menge vorgehalten werden müssen.
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