Aktualisiert am: 31.08.2026
Blumenerde und stehendes Gießwasser bieten ideale Bedingungen für Schimmelpilze und bestimmte Bakterien. In unmittelbarer Nähe zum Behandlungsplatz kann das ein Risiko darstellen, das in reinen Aufenthaltsbereichen deutlich geringer ausfällt.
Während eine Pflanze im Wartezimmer meist unproblematisch ist, gilt im direkten Behandlungsraum ein strengerer Maßstab. Hier sollte grundsätzlich auf Zimmerpflanzen verzichtet werden, insbesondere wenn Patienten mit geschwächtem Immunsystem behandelt werden.
Wer auf eine grüne Optik nicht verzichten möchte, kann auf pflegeleichte, erdlose Alternativen ausweichen, die sich leichter sauber halten lassen und kein Gießwasser als zusätzliche Feuchtequelle mit sich bringen.
Wird trotzdem an Pflanzen im Praxisumfeld festgehalten, sollten diese regelmäßig auf Schimmelbildung an der Erdoberfläche kontrolliert und keinesfalls in unmittelbarer Nähe zu offenen Instrumenten oder sterilen Materialien aufgestellt werden.
Eine klare interne Regelung, wo Pflanzen erlaubt sind und wo nicht, verhindert Diskussionen im Team und schützt gleichzeitig die eigenen Hygienestandards.
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